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| Verlegehinweise |
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Sapodrain System A10
Die Sapodrain Entwässerungsrinnen sollten immer, wie in nachfolgenden Zeichnungen dargestellt, mit Beton ummantelt werden.
Die Rinnenelemente werden auf einem Betonsockel angebracht. Man geht immer von der Rinne mit Ablauf aus und setzt das einzelne Rinnenelement senkrecht in die Falz der vorangehenden Rinne. Treffen Rinne mit Ablauf aus und setzt das einzelne Rinnenelement senkrecht in die Falz der vorangehenden Rinne. Treffen Rinnen mit Gefälle in jeweils gegensätzlicher Richtung aufeinander, werden die hervorstehenden Falze der beiden mittleren Rinnen vor dem Verlegen mit einem Winkelschleifer abgeschnitten. (Fig.1) |
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Treffen Rinnen mit Zulauf von beiden Seiten aufeinander, grenzen die Falze stumpf aneinander, greifen aber nicht ineinander (Fig.2) |
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Sind die Rinnen verlegt und korrekt ausgerichtet, wird an beiden Seiten Beton angefüllt. Roste oder Bretter (22x128 mm) müssen immer während des Ummantelns mit Beton sowie bei der Ausführung des Oberflächenbelages in der Rinne liegen. Dies ist eine generelle Empfehlung, insbesondere jedoch in Verbindung mit Klinkern oder Kunststoffbelägen sollten Bretter verwendet werden. Hiermit wird vermieden, daß die Kantenprofile während des Komprimierens von Beton nicht so fest gegen die Roste gedrückt werden, daß sie einklemmen. Eine nachfolgend beschwerliche Reinigung von Rosten und Rinnen ist damit ausgeschlossen. |
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Bitte darauf achten, daß angrenzende Flächen 3-5 mm über der Rinnenkante liegen. Geeignete Materialien, die richtige Konstruktion und nicht zuletzt Sorgfalt bei der Ausführung sind die wichtigsten Vorraussetzungen für die Erreichung eines zufriedenstellenden und haltbaren Ergebnisses. Die relativ dünnwandingen Rinnenelemente Sapodrain A10 sind so konstruiert, daß sich die durch Verkehrsbelastung verusachten physischen Kräfte an den die Rinne umgebenden Beton übertragen (Fig.3) |
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Sollen Pflastersteine ganz an die Rinne grenzen, ist es wichtig, daß Sand nicht bis ganz an die Rinne angefüllt wird, weil zum einen Sand nicht die durch Verkehrsbelastung über die Rinnenwand übertragenden Kräfte aufnehmen kann, zum anderen weil senkrechter Druck auf die von Sand umgebenden Plastersteine in waagerechten Druck gegen die Rinnenwand umgesetzt wird (Fig.4) |
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Ablauf - Dichte Rinnenfugen
Bei senkrechtem Ablauf mit Stutzen muß die Vorformung im Rinnenboden immer von innen ausgeschlagen werden. Ein PP oder PEHD Stutzen wird vor dem Verlegen der Rinnen in die Aussparung gesetzt. Die Aussparung für Stutzen ist mit Fugenspur für Klebe- und Fugenmasse ausgestattet, falls gefordert.
Dichte Rinnenfugen
In den Bereichen, wo absolut dichte Fugen gefordert sein können, wie z.B. Parkdecks, Industrieanlagen u.a.m. muß die integrierte Fugenspur abgedichtet werden. Für das Verfugen sollte eine geeignete Klebe- und Fugenmasse verwendet werden. Jrde Rinne wird vor der Montage an die vorangehende Rinne wird vor der Montage an die vorangehende Rinne entlang der Fugenspur mit Fugenmasse versehen. Hier kann eine herkömmliche Fugenpistole zum Auftragen vewendet werden. Nach ausgeführter Arbeit ist die Fuge versteckt und gut geschützt gegen mechanische Belastung. |
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Easy Lock Arretierung
Die Easy Lock Arretierung ist ein integrierter Bestandteil der Rinne. Vor der Montage der Roste wird die Arretierungsfeder in seinem Halter aktiviert. Die Arretierung greift, sobald der Rost auf die Rinne gelegt und mit dem Fuß in die Rinne gedrückt wird.
Bei Belastungsklasse E und F muß eine zusätzliche Schraube verwendet werden. Die Montage der Roste sollte entweder vor dem Setzen der Rinne erfolgen oder aber nachdem der Betonsockel ausreichend gehärtet ist, um dem Druck des Rostes beim Hineindrücken in die Rinnenfalz standhalten zu können. |
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Praktische Tips
Sollen Pflastersteine ganz an die Rinne grenzen, sollten die angrenzenden Steine in den die Rinne umgebenden Betonsockel gesetzt werden; bei Asphaltbelag sollte die Asphaltstärke im angrenzenden Bereich nich über 30 mm sein. Es sollte in Überhöhe asphaltiert werden, um das Nachkomprimieren bei der nachfolgenden Verkehrsbelastung zu kompensieren. Beim Verlegen in einer größeren Betonfläche, müssen Dilatationsfugen angeordnet werden, sowohl parallel zum Rinnenstrang im Abstand von 1,5-2,0 m verlaufende, als auch quer zum Rinnenstrang und durch einen Rinnenstoß verlaufende und zwar alle 5,0-8,0 m. |
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Rinnenkanten/ Rahmen
Das System Sapodrain A10 ist in der Standard Version mit Kantenprofil aud PP/COP Kunststoff ausgestattet und kann je nach Anwendungsbereich schnell und einfach mit Kantenprofil aus säurebeständigem Edelstahl (AISI 316) oder mit Gußrahmen aus Kugelgraphitguß (GGG50) ausgetauscht werden.
In Verbindung mit Klinkern oder Kunststoffbelägen empfehlen wir die Anwendung von Kantenprofil aus säurebeständigem Edelstahl, um optimale Haftung zu sichern. Bei Asphaltbelägen oder Pflastersteinen, die ganz an die Rinne grenzen, Kombiniert mit einer Verkehrsbelastung Klasse C,E oder F, sollten immer Gußrahmen verwendet werden. |
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| Mindeststärke (t) des umgebenden Betons. |
| Belastungsklasse |
A |
B |
C |
E |
F |
| Betonummantelung t = mm |
100 |
100 |
150 |
200 |
250 |
| Betonqualität |
B15 |
B15 |
B25 |
B30 |
B30 |
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